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| SINNTAL, 22. November 2009 - Nassauischer Feuerwehrverband blickt in die Zukunft |
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Nassauischer Feuerwehrverband blickt in die Zukunft Sinntal-Jossa. Einmal im Jahr führt der Vorstand des Nassauischen Feuerwehrverbandes(NFV) ein mehrtägiges Fachseminar durch, bei dem aktuelle Themen behandelt und einBlick in die Zukunft der Feuerwehren geworfen wird. In diesem Jahr fand das Seminar vom16.-18.11.2009 in Sinntal-Jossa im Main-Kinzig-Kreis statt. Hierzu hatte der NFV erstmalsauch Vertreter aus der örtlichen Politik eingeladen, um über Feuerwehrthemen zu diskutieren. Am Montagnachmittag folgten MdL Heinz Lotz (SPD) und dessen Mitarbeiter Steffen Eckelaus Steinau-Marjoss sowie MdL Alexander Noll (FDP) aus Großkrotzenburg der Einladung.Diskutiert wurden u.a. die Themenbereiche Auflösung von Ortsteilfeuerwehren, Neuerungenim Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz (HBKG), zukünftige demographischeEntwicklung und deren Auswirkungen u.a. auf die Tagesalarmsicherheit, Gewinnung undStärkung von Freiwilligen für die Freiwilligen Feuerwehren, Regelungen zum Feuerwehrführerschein,Anerkennungsmöglichkeiten für Einsatzkräfte, Jugend- und Kinderfeuerwehren,sowie Brandschutzerziehung. Der Bürgermeister der Gemeinde Sinntal Carsten Ullrich folgte der Einladung am Dienstagmorgen.Er stellte die umfangreichen und interessanten Maßnahmen und Entwicklungen imFeuerwehrbereich seiner Gemeinde vor. Auch mit ihm wurden die Themen vom Vortrag diskutiert.Ansonsten berichtete der Kreisbrandinspektor des Main-Kinzig-Kreis Markus Busanni überden aktuellen Stand der Entwicklungen im Katastrophenschutz. Der Vertreter der JugendfeuerwehrenSascha Klein erläuterte ausführlich den Sachstand im Jugendfeuerwehrbereich.In diesem Zusammenhang wurde die Abgrenzung zu den Kindergruppen ausführlich behandelt.Weiterhin befassten sich die Teilnehmer des Fachseminars mit den ThemenbereichenBedarfs- und Entwicklungsplan, neue Kommunikationsarten (z.B. Twitter, Facebook), Überarbeitungdes Webauftrittes des NFV sowie mit den Entwicklungen im Bereich Feuerwehrführerscheinund Digitalfunk. Die Teilnehmer, Verbandsvorsitzender Wolfgang Reinhardt, stellv. VerbandsvorsitzenderNorbert Fischer, Rechungsführer Gunter Renner, Schriftführer Franz-Josef Sehr, PressesprecherBernd Rompel, Vertreter der Jugendfeuerwehren Sascha Klein, Vertreter des KFVMain-Kinzig-Kreis Markus Busanni, Vertreter des KFV Main-Taunus-Kreis Joachim Dreier,Vertreter des KFV Rheingau Karl-Heinz Muno, Vertreter des FV Wetzlar Rüdiger Richtersowie als Gäste KFV-Vorsitzender und KBI des Wetteraukreises Ottfried Hartmann und dasehem. Vorstandsmitglied Friedhelm Riffel konnten am Schluss des 3-tägigen Fachseminarsein sehr positives Resümee ziehen. Die Brennpunkte wurden ausgiebig behandelt und diskutiertsowie die weiteren Vorgehensweisen abgestimmt. So wird der Nassauische Feuerwehrverband als der älteste von 3 Bezirksverbänden in Hessenseine Funktion als Bindeglied zwischen den Kreisfeuerwehrverbänden und dem Landesfeuerwehrverband sowie auch insbesondere zur Politik auch weiterhin wahrnehmen und fortführen.Dies damit die Interessen der nahezu 200.000 Mitgliedern in den 11 hessischenKreisfeuerwehrverbänden des Nassauischen Verbandsgebietes (Dillkreis, Frankfurt a.M.,Hochtaunus, Limburg-Weilburg, Main-Kinzig, Main-Taunus, Marburg-Biedenkopf, Rheingau,Untertaunus, Wetzlar, Wiesbaden) auch weiterhin gewahrt werden. Rund 25.000 Aktive, davonüber 1.800 Frauen in 2 Berufsfeuerwehren und 841 Freiwilligen Feuerwehren in 137Städten und Gemeinden sowie 29 Werkfeuerwehren sowie über 10.700 Kinder und Jugendlichein 753 Jugendfeuerwehren als auch 50 Musikabteilungen sind im NFV organisiert. |