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Pressebericht - Jahreswechsel "Silvester"
Am Silvesterabend wird das alte Jahr mit viel Lärm verabschiedet. Das traditionelle Abbrennen von Feuerwerkskörpern birgt aber leider vielfältige Brandgefahren. Der Spaß der Silvesterknallerei kann sehr unangenehme Folgen haben.
 
Durch Unfug oder unachtsamen Umgang mit Silvesterfeuerwerk hat schon für so manchen das neue Jahr schlecht angefangen. Schwere Unfälle und Brände häufen sich in der Silvesterzeit. Die Tatsache, dass Feuerwerksartikel frei verkäuflich sind, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier mit Sprengstoffen umgegangen wird. Über die Gefahren und den sachgerechten Umgang mit Feuerwehrskörpern informieren folgende Brandschutztipps: 

* Nur auch in Deutschland zugelassene Feuerwehrskörper verwenden.
* Knallkörper und Raketen in jedem Fall kühl lagern und die Gebrauchsanweisungen beachten.
* Aus einer Packung nur den Teil entnehmen, der sofort gebraucht wird.
* Feuerwerkskörper nur im Freien abbrennen und "Abschussbasen" von Raketen standfest aufstellen. Feuerwerkskörper nicht unkontrolliert wegwerfen (z.B. in Fenster oder andere Hausöffnungen).
* Beim Anzünden der Feuerwerkskörper für sich selbst und die Umgebung (z.B. Gebäude, landwirtschaftliche Einrichtungen, Lagertanks mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen) ausreichenden Sicherheitsabstand bewahren.
* Raketen sollten in große Flaschen gestellt werden, die wiederum in einem Kasten stehen. Die Flugrichtung muss so gewählt werden, dass die Raketen nicht in Häuser oder auf leicht brennbares Material fliegen können. Das Bündeln von Raketen soll unterbleiben, da durch ungleiche Zündungen Kursabweichungen unvermeidbar werden.
* Angezündete Knallkörper sofort wegwerfen! Nicht in der Hand behalten.
* Mit Feuerwerkskörpern niemals nach Personen werfen oder zielen!
* Keinesfalls sollten diese pyrotechnischen Artikel unter, auf oder gar nach fahrenden Fahrzeugen geworfen werden.
* Wenn Feuerwerkskörper nicht zünden oder versagen, nicht nachkontrollieren oder nachzünden, sondern mit Wasser übergießen, um unkontrolliertes Zünden zu verhindern.
* Kinder und Jugendliche nur ungefährliche Artikel abbrennen lassen und dabei beaufsichtigen.

 
Bei einer Brandausdehnung sofort Notruf 112 wählen! Der Nassauische Feuerwehrverband e.V. ist in seinem Gebiet mit rund 25.000 aktiven Feuerwehr-angehörigen die größte Hilfeleistungsorganisation und vertritt 11 Kreisfeuerwehrverbände mit 2 Berufsfeuerwehren und 846 Freiwillige Feuerwehren in Städten und Gemeinden sowie 30 Werkfeuerwehren, die umfassenden Schutz für 2.687.000 Bürger und Bürgerinnen bieten. Diese Feuerwehren werden jährlich zu mehr als 35.000 Einsätzen in den Bereichen Brandschutz, technische Hilfeleistungen, Umweltschutz und sonstigen Notlagen gerufen werden. In über 700 Jugendfeuerwehren werden rund 11.000 Kinder und Jugendliche mit sinnvoller Freizeitgestaltung beschäftigt. 

Nassauischer Feuerwehrverband e.V.
Franz-Josef Sehr, Pressesprecher
Telefon 06484/9103165614 Beselich, Kellerweg 2a